Der Solarkredit ab 1,51% Zins, Bonitätsabhängig

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Risikogerechtes Zinssystem
– Anlage zur Konditionenübersicht für den Endkreditnehmer –

KfW-Förderkredite unterstützen Sie bei der Finanzierung durch günstige Zinssätze und lange Laufzeiten. Sie bieten Ihnen zugleich Sicherheit und Flexibilität: Die Zinsen sind für längere Zeit fest; außerdem sind tilgungsfreie Anlauf- jahre sowie in einzelnen Programmen vorzeitige Rückzah- lungen möglich.

Warum gibt es ein risikogerechtes Zinssystem?

die Zukunftsaussichten Ihres Unternehmens beeinflussen. Die Hausbank verwendet zur Risikoeinschätzung so ge- nannte Ratingverfahren oder andere Bewertungsmodelle.

Auf dieser Grundlage ordnet Ihre Hausbank Ihr Unterneh- men in so genannte Bonitätsklassen ein:

Tabelle 1:

Beispiel:
Die Hausbank schätzt die wirtschaftlichen Verhältnisse als “befriedigend“ ein. Im Ratingverfahren hat sie eine Ein-Jah- res-Ausfallwahrscheinlichkeit1 von 1,4 % ermittelt. Daraus ergibt sich die Bonitätsklasse 4.

2. Schritt: Ihre Hausbank prüft die vorgesehenen Sicherheiten
Die für den Kredit vorgesehenen Sicherheiten, z. B. Grund- schulden oder Sicherungsübereignungen, werden von der Hausbank bewertet. Hierbei schätzt sie ein, welcher Anteil des Kredits durch erwartete Erlöse aus den Sicherheiten abgedeckt werden kann (Werthaltigkeit der Besicherung).

Im Wesentlichen kommt es auf den erwarteten Wiederver- kaufswert an. Dieser wird u. a. beeinflusst durch die Art der Sicherheit, die Höhe der nutzungsbedingten Wertminde- rung, die Marktgängigkeit und den allgemeinen technischen Fortschritt. Auf dieser Grundlage ordnet die Hausbank die Sicherheiten in sogenannte Besicherungsklassen ein:

Tabelle 2:

Beispiel:
Die Hausbank ermittelt, dass eine Grundschuld den Kredit zu 60 % abdeckt. Daraus ergibt sich Besicherungsklasse 2.

Bonitäts- klasse RGZS Bonitätseinschät- zung durch die Hausbank Risikoeinschät- zung durch die Hausbank Ein-Jahres-Ausfall- wahrscheinlichkeit
1 ausgezeichnet niedrig ≤ 0,10%
2 sehr gut > 0,10% und ≤ 0,40%
3 gut > 0,40% und ≤ 1,20%
4 befriedigend > 1,20% und ≤ 1,80%
5 noch befriedigend > 1,80% und ≤ 2,80%
6 ausreichend > 2,80% und ≤ 5,50%
7 noch ausreichend hoch > 5,50% und ≤ 10,00%

Unternehmen stehen wirtschaftlich sehr unterschiedlich da; ebenso gibt es vielfältige Besicherungsmöglichkeiten für einen Kredit. Risikogerechte Zinsen berücksichtigen dies. So wird für viele Unternehmen der Zugang zu KfW-Förder- krediten erleichtert.

Wovon hängen risikogerechte Zinsen ab?

Die Zinsen werden von Ihrer Bank oder Sparkasse (Haus- bank), die das Risiko eines Kreditausfalls trägt, festgelegt. Bei der Festlegung berücksichtigt sie
• die wirtschaftlichen Verhältnisse Ihres Unternehmens

(Bonität) sowie
• die gestellten Sicherheiten (Werthaltigkeit der Besiche-

rung).

Dabei gilt der Grundsatz: je besser die wirtschaftlichen Verhältnisse Ihres Unternehmens und je werthaltiger die gestellten Sicherheiten, desto niedriger der Zinssatz.

In welchen Programmen findet das risikogerechte Zinssystem Anwendung?
- KfW-Sonderprogramm

- KfW-Unternehmerkredit (Investitionsvariante, Betriebs-mittelvariante)

- Unternehmerkapital – Kapital für Arbeit und Investitionen

(Fremdkapitaltranche)

- ERP-Regionalförderprogramm

- ERP-Innovationsprogramm – Fremdkapitaltranche

- ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm

- KfW-Programm Erneuerbare Energien

- BMU-Umweltinnovationsprogramm

- Förderprogramm “Sozial Investieren”

- Förderprogramm “Kommunal Investieren”

Besicherungsklasse RGZS werthaltige Besicherung in Prozent
1 ≥ 70%
2 > 40% und < 70%
3 ≤ 40%

Wie legt die Hausbank den risikogerechten Zins für Ihren KfW-Förderkredit fest?
Ihre Hausbank geht dabei in 3 Schritten vor:

1. Schritt: Ihre Hausbank prüft die wirtschaftlichen Ver- hältnisse Ihres Unternehmens (Bonität)
Dazu benötigt sie Unterlagen zur Vermögens- und Ertrags- lage Ihres Unternehmens. Dies sind i.d.R. aktuelle Jahres- abschlüsse, betriebswirtschaftliche Auswertungen oder ggf. Einnahmen-Überschuss-Rechnungen.

Auf dieser Basis schätzt sie ein, welches Risiko mit der Kredit- vergabe an Ihr Unternehmen verbunden ist. Zusätzlich fließen weitere Faktoren ein, die nach Einschätzung der Hausbank

¹ Die Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit wird mit einem Ratingverfahren ermittelt. Sie drückt die statistische Wahrscheinlichkeit aus, dass der Kre- ditnehmer innerhalb eines Jahres zahlungsunfähig wird. Für die Laufzeit eines Kredites ist die Ausfallwahrscheinlichkeit um ein Vielfaches höher (z. B. für einen Zeitraum von 10 Jahren ca. das 10-fache, in Abhängigkeit von der Entwicklung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers). 

Quelle: KFW Bankengruppe

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